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Consulting und Seminare rund um Trockeneis

Trockeneisstrahlgeräte kennen lernen


Wenn man das Strahlen mit Trockeneis im Internet recherchiert könnte man meinen das ein Trockeneisstrahlgerät mit einem Sandstrahlgerät vergleichbar ist. Denn das Handling und der Umgang scheinen ähnlich, also Strahlgerät - Pistole - Strahlmittel. Die Technologie, die Anwendungsmöglichkeiten, die technischen Voraussetzungen, insbesondere die Druckluft, sowie der Umgang mit dem Strahlmittel Trockeneis ,aber auch die Ergebnisse sind vollkommen anders.

Dabei hat das Trockeneisstrahlen einen ganz großen Vorteil gegenüber anderen Strahlverfahren:

Das Strahlmittel "Trockeneis" löst sich einfach auf, man könnte sagen, in Luft auf. Rückstände entstehen also nur durch das abgetragene Material.

Hierdurch ergeben sich Lösungen für sehr viele Reinigungsaufgaben, die man mit klassichen Strahlverfahren nicht durchführen kann Entweder weil Wasser oder Sand Schäden verursachen würden oder Feuchtigkeit / Staubbildung einen nicht unerheblichen Aufwand bei Vor-Nachbereitung bedeuten würde. Allerdings lassen sich nicht alle Rückstände mit Trockeneis (wirtschaftlich betrachtet) ablösen. So stößt man nicht nur bei der Rostentfernung an die Grenzen, auch beim Entlacken stellt man schnell wirtschaftliche Grenzen fest. Dennoch gibt es auch hier Anwendungen bei denen sich der höhere Aufwand lohnt. Man muss es im Einzelfall betrachten und ggf. emphirisch ausloten.

Wenn Sie nun wissen möchten, ob Sie mit dem Trockeneisstrahlen Ihre Reinigungsaufgaben besser ausführen, neue Kunden mit dem Verfahren gewinnen können oder Sie sich mit dem Verfahren eine Existenz aufbauen möchten, dann sind Sie bei uns richtig.

Schauen Sie sich auf unserer Website einmal um und lernen Sie das Verfahren Strahlen mit Trockeneis etwas besser kennen.

Wir beraten Sie gerne mit unseren Schulungen, bei denen wir Ihnen zunächst die Grundlagen für Ihre Entscheidung erarbeiten und finden später auch das richtige Strahlgerät.

Theorie zum Download

Trockeneisstrahlgeräte sind recht neu

Von der alten zur neuen Generation


Vor mehr als 25 Jahren wurde das Verfahren durch Messer Griesheim mit Geräten des amerikanischen Unternehmen Cold Jet für bestimmte Branchen (z.B. der Reifenindustrie) hauptsächlich im Rahmen von Entwicklungsaufgaben angewendet. Da die Technik für den Dienstleistungsbereich damals zu kostenintensiv und auch zu aufwendig im Handling war, stellte Messer Griesheim die weitere Vermarktung ein.

Eine neue revolutionäre Marktentwicklung, die bis zum heutigen Tage ungebrochen anhält, wurde durch ein "kleines Unternehmen" aus München eingeleitet, der Green Tech GmbH, das heute in dieser Form leider nicht mehr existiert, geleitet durch Herrn Raphael Rotstein und Frau Birgit Papcke, denen ich hiermit meinen Respekt und meine Anerkennung für die geleistete schwierige Pionierarbeit ausspreche. Man entwickelte kleine und handhabbare Strahlgeräte, zu einem damals guten Preis-Leistungsverhältnis. Unterstützt wurde die Marktentwicklung wieder durch Messer Griesheim (heute Messer), einem Gase-Unternehmen, bei dem ich mit 15 Jahre tätig war und diese Entwicklung mit gestalten konnte.

Inzwischen haben sich viele Gerätehersteller mit Trockeneisstrahlgeräten am Markt etabliert, jedoch sind nur einige wenige, mit wirklich leistungsstarken Strahlgeräten und dem notwendigen Service "after sale" (sehr wichtig), nennenswert.

Auch bei der Produktion von Trockeneispellets hat sich im Laufe der Jahre viel verändert, denn viele Gasecenter oder auch Dienstleister, die das Verfahren anwenden, haben mit der Produktion von Pellets ihr Portfolio erweitert. Hierbei ist allerdings nicht nur der sogenannte Pelletierer zu betrachten, sondern auch die Lieferung des Grundproduktes, des flüssigen CO2. In diesem Zusammenhang werden von einigen Unternehmen, vorzuheben ist hierbei ASCO, Gesamtkonzepte angeboten.

Erwähnenswert ist auch das Strahlen mit Trockeneisschnee, das ebenfalls weiter entwickelt wurde, jedoch mehr bei automatisierenden Prozessen Anwendung findet und weniger im Dienstleistungsbereich zu finden ist.

Inzwischen wurden die "Buse Strahlgeräte", die einfach im Aufbau und damit kostengünstig sind, durch ASCO übernommen und parallel hierzu hat Cold Jet das Unternehmen ICETECH übernommen. Andere neue Gerätehersteller wie ICS entwickelten Strahlgeräte weiter, indem man automatisch zuschaltbare Mühlen einbaute, die Zellradschleuse optimierte und hiermit so die Größe der Pellets beinflussen kann. Auch wurden Anlagen dahingehend weiter entwickelt, das ein härteres Granulat wie Glasperlen zum Trockeneis hinzugemischt werden kann. Auch Kärcher und Cold Jet haben in den letzten Jahren viel Entwicklungsarbeit geleistet und gute Strahlgeräte konzipiert. Allerdings haben alle Strahlgeräte eins gemeinsam: Die notwendige Investition, zusammen mit dem Kompressor, ist nicht gerade gering. Dennoch, bei richtiger Investition, kann das Verfahren erhebliche Vorteile aufzeigen.

Die aktuelle Entwicklung von Trockeneisstrahlgeräten orientriert sich an der Verbessung des Wirkungsgrades, also der Nutzung der vorhandenen Druckluft. Ganz gleich ob mit einem mobilem Kompressor oder einer stationären Druckluftanlage, die Pellets müssen mit Luft beschleunigt werden. Und da Luft kostenintensiv ist, kann man hier sicher noch einiges entwickeln.

Für kleine Anwendungen z.B. der Autoaufbereitung hat ICS ein sehr kleines Strahlgerät mit 1,5 mm Pelltes entwickelt, was die Investition in Grenzen hält. Aber auch Südstrahl hat ein solches kleines Strahlgerät. Was für Sie das Beste ist können wir mit unseren Schulungen erörtern.

Trockeneisstrahlgeräte= Sandstrahlen?

Die Theorie Trockeneisstrahlen ist vielseitig und umfangreich, daher hier nur einige Ausschnitte:

Beim Trockeneisstrahlen basiert der Reinigungseffekt auf zwei wesentliche Faktoren. Verspröden und "Reiben" also Kälteenergie und kinetische Energie (Druckluft). Es gibt einen theoretischen dritten Effekt, die Volumenausdehnung, welche aufgrund des Phasenwechsel beim CO2 auftritt. Dieser wird aber unter Experten kontrovers diskutiert und ist in der anteiligen Reinigungswirkung damit umstritten.

Bei erstmaliger Betrachtung des Verfahrens erscheinen die Anwendungsmöglichkeiten des Strahlens mit Trockeneis fast unbegrenzt und einfach im Handling,- so jedenfalls stellen es die Gerätehersteller dar, was aus vertriebstechnischen Gründen natürlich verständlich ist.

Das Strahlen mit Trockeneis ist tatsächlich sehr vielseitig und als Reinigungsverfahren hat es ungenommen seinen Platz gefunden. Doch werden die Einsatzmöglichkeiten durch verschiedene Rahmenbedingungen, wie notwendiger Druckluft, dem entstehenden Lärm oder auch durch die nicht geringen Kosten bei Investition und Handhabung, ein wenig eingeschränkt. Denn schließlich muss man auch alles technisch oder kaufmännisch umsetzen können. Und so muss der Einsatz eines solchen Verfahrens, damit Investition und Nutzen, im Vorfeld richtig bewertet werden.

Pauschal könnte man sagen, dass eine Reinigung mit Trockeneis immer dann wirtschaftlich ist, wenn eine Reinigung mit Wasser, Sand, Chemie oder Lösemittel nicht möglich ist. Einfach weil Umweltauflagen zu beachten sind oder weil klebrige oder zähe Substanzen vorhanden sind, die mit den üblichen Verfahren nur schwierig zu entfernen sind oder eben das Wasser bzw. der Sand, aus bekannten Gründen, nicht angewendet werden dürfen. Umgekehrt, kann ich etwas mit Hochdruckwasser reinigen und muss das Wasser nicht aufgefangen und entsorgt werden, dann ist das Reinigen mit Wasser immer die Reinigungsart mit der größtmöglichen Flächenleistung.

Die hauptsächliche Reinigungswirkung, also der angestrebte Abtrag, wird beim Trockeneisstrahlen über die kinetische Energie erreicht. Somit muss das Strahlmittel, also die Pellets, auf eine gewisse Geschwindigkeit beschleunigt werden. Diese Beschleunigung hängt in erster Linie vom Kompressor ab, der eigendlichen Luftleistung in m3/min und dem Druck. Hinzu kommt die Strahlanlage selbst, also Ein - oder Zweischlauchsystem, der Düsenkombination, Aufbau und Konstruktion der Zellradschleuse usw. .
Die Geschwindigkeit mit der die Pellets aus der Düse "fliegen" verleiht den Pellets die angesprochene kinetische Energie. Der Aufprall verursacht dann, durch die Übertragung der Energie, einen mechanischen Abtrag. Dieser ist auch vom Alter der Pellets, also vom Wassergehalt oder vom Pressdruck des Pelletierers abhängig. Ein weiterer Einflussfaktor ist dann die Kälte des Trockeneises. Die Kälteenergie kann aber auch nur unter bestimmten Bedingungen optimal übertragen werden. Zunächst sei die Geschwindigkeit erwähnt. Ist diese zu hoch, können Pellets an der zu reinigen Schicht abprallen, d.h. sie haben keine Zeit, ihre Energie abzugeben. Es kann aber auch sein das die abzutragende Schicht selbst ein schlechter Wärmeleiter ist. D.h. die Pelletkontaktzeit reicht nicht aus und die isolierende Wirkung verhindert den Kälteeintrag.

Ist ein Sprödverhalten einer abzulösenden Schicht, wie bei Bitumen zu erkennen, ist dies immer vorteilhaft. Man kann aber immer nur eine gewisse Masse an Molekühlen, d.h. Luft und Pellets, unter den jeweiligen Bedingungen durch eine Düse, mit einer theoretisch angestrebten Geschwindigkeit leiten. Erhöht man die Pelletmenge, um mehr Kälteenergie zuzuführen, erreicht man u.U. das Gegenteil. Durch den entstehenden Staudruck in der Düse verringert man dann die Geschwindigkeit der Pellets. Dann reduziert sich auch die Wirkung der kinetischen Energie.

Zusamenfassend sei gesagt: Alle auf dem Markt befindlichen Strahlanlagen verarbeiten Trockeneispellets, doch mit welcher Strahlanlage und vorallem mit welcher Luftleistung (Kompressor) man welche Aufgabenstellung erfolgreich ausführen kann, muss im Einzelfall erarbeitet werden.

Sie müssen sich zunächst fragen ob Sie einen speziellen Einzelfall, z. B. Autoaufbereitung abdecken möchten oder ob Sie individuell auf alle möglichen Aufgabenstellungen, als universeller Dienstleister und Lösungspartner, Ihre Kunden unterstützen möchten.

Erste Informationen als eine Zusammenfassung dieses Themas finden Sie im Downloadbereich als unsere PDF- Schriftenreihe.



Trockeneisstrahlgeräte bieten Lösungen

Anwendungsbeispiele finden Sie viele im Internet,- daher möchten wir hier keine Ilusionen vermitteln, Ausschnitte zeigen, sondern mehr die Fakten darstellen.

Wenn Sie das Verfahren Trockeneisstrahlen anwenden möchten ist es wichtig die Anwendung zunächst genau zu spezifizieren, denn die Geräte unterscheiden sich nicht nur in Größe, Leistung, Preis, sondern auch im Handling und dem notwendigen Zubehör wie z.B. als wichtigster Faktor der notwendige Kompressor.

Bei der Aufbereitung von Fahrzeugen, z.B. zur Innenreinigung oder der Reinigung von mit Fetten belasteten Küchengeräten (Großküche) reicht ein kleines Strahlgerät und ein kleiner Kompressor. Ein kleines Strahlgerät kann man sich noch vorstellen, doch was ist den ein kleiner Kompressor?

Will man Unterbodenschutz entfernen dann kommt man schon in die höhere Leistungsklasse von Strahlgerät und Kompressor. Auch bei der Fassadenreinigung oder den industriellen Anwendungen ist das der Fall. Nicht oft genug kann man erwähnen: Das Strahlen steht und fällt mit der Druckluft. Denn auch mit dem kleinsten Kompresor kann gestrahlt werden, doch sind Rückstände mit einer festen Verbindung zum Untergrund dann oft auch nicht wirtschaftlich (Zeitfrage) ablösbar.

Wir vermiteln Ihnen Hintergründe, also wir lange benötigen Sie tatsächlich für eine bestimmte Anwendung. Was kann man mit Trockeneis reinigen. Wie kann man eine solche Anwendung einschätzen oder wann setzt man welche Technologie mit welchem Aufwand (Invest und späterer Auftragskalkulation) ein. Bevor Sie investieren müssen Sie die Wikungen einma selbst spüren.

Fragen Sie uns,- wir haben alle Antworten oder wir finden sie.....!